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Die nächsten Spiele:

 

endlich ....

Die aktuellen Spielpläne für die Saison sind auf den Seiten der jeweiligen Mannschaft verlinkt ;-)

Was Jugendleiter, Trainer und Betreuer

die Eltern nicht zu fragen wagen 

 

Hand aufs Herz: 

Wie oft haben Sie Ihren Sohn/ Ihre Tochter schon zum Spiel begleitet? Wie oft haben Sie gesehen, mit wel­cher Begeisterung er/sie Fußball spielt.  

Haben Sie Ihren "Fußballstar" nach verschuldetem Elfmeter oder bitterer Niederlage schon mal ge­tröstet, Trä­­nen abgewischt, aufgemuntert und zu neuem Einsatz angespornt?

Haben Sie sich vielleicht auch schon mal lautstark über das unfaire Spiel des Gegners und die Unge­rech­tig­keit des Schiedsrichters aufgeregt? Sollte der Trainer nicht endlich mal die Aufstellung än­dern? Haben Sie all dies live erlebt - oder erfahren Sie davon nur aus Erzählungen - falls Ihr Kind über­­haupt zuhause erzählt und Sie sich interessieren?

 

Hand aufs Herz:

Kennen Sie eigentlich den Trainer Ihres Kindes? Wie viele Worte haben Sie schon mit ihm ge­wech­selt?

Kennen Sie die Sorgen und Nöte, die er hat, wenn er z.B. zu Auswärtsspielen fahren muss und nur mit sei­nem eigenen Auto dasteht?

Wie enttäuscht er ist, wenn wieder mal die Informationen an die Eltern nicht gelesen wurden – viel­leicht, weil sie gar nicht abgegeben wurden, aber auch nicht gefragt wurde?  

Wissen Sie, was das sonst noch für Menschen sind, die im Verein Verantwortung haben und Einfluss neh­men auf Ihr Kind, es in seiner Entwicklung begleiten und auch prägen?

Kennen Sie die Mannschaftskameraden und -kameradinnen, die Freud́ und Leid́ mit Ihrem Nach­wuchs tei­len?

Hand aufs Herz:

Kriegen Sie mit, wenn Ihr Liebling gar nicht zum Training erscheint, sich aber zu Hause verabschie­det hat mit Zielangabe Fußballplatz?

Informieren Sie den Trainer, wenn das Training durch Krankheit oder ähnliches nicht besucht werden kann? Ah­nen Sie, wie wichtig eine zuverlässige Trainingsbeteiligung ist für eine Mannschaft, die er­fol­greich sein möch­­te, in der alle ihre Freude am Fußballspiel haben wollen?

Oder glauben Sie, mit 5 oder 6 Spielern mache das Training mehr Spaß?

 

Hand aufs Herz:

Haben Sie schon mal die Idee gehabt, dass der Trainer Ihre Hilfe gebrauchen könnte - oder meinen Sie, mit dem Mitgliedsbeitrag sei sein Einsatz - ca. 7 - 10 Wochenstunden stellt er zur Verfügung, ohne Telefonate, Ju­gendsitzungen, Turniere ... - so reichlich entlohnt, dass Mithilfe nicht notwendig ist? Schließlich ist das ja nicht Ihr Problem!?

Hand aufs Herz:

Sind Ihnen Elternabende nicht sowieso verhasst und eigentlich überflüssig - schließlich ist Ihr Kind doch bes­tens aufgehoben, und es klappt doch weitgehend alles!?

 

Warum all diese Fragen?

Vielleicht sollten wir voller Stolz sagen: Unsere Eltern haben so viel Vertrauen zum Verein und seinen Mit­ar­bei­tern, dass sie uns ihre Kinder blind geben und ganz sicher sind, dass für uns kein Problem zu groß ist!?

damit hätten Sie sogar weitgehend recht - und trotzdem:

Viele die im Verein Verantwortung tragen als Jugendleiter, Trainer und Betreuer finden es erschreckend,

   dass immer mehr und immer jüngere Kinder bei uns ankommen, deren El­tern sie nicht kennen lernen - oder allenfalls bei der Anmeldung zu sehen kriegen!

   wie wenige Eltern sich anscheinend für den sportlichen Werdegang ihrer Kin­der interessieren

   dass viele gar nicht wissen wollen, wer mit ihren Kindern zu tun hat, welche Personen und Charak­te­re ihre Kinder beeinflussen und prägen.

   dass für so manchen der Sportverein eine gute Aufbewahrungsstätte ist, die das ja so selb­stän­dige Kind auch allein erreichen kann oder wo man es allenfalls mal eben ab­setzt und dann schnell ver­schwin­det - man hat ja so wenig Zeit!!

   dass wir immer mehr Kindern hinterher tele­fo­nieren müssen, damit sie ihre Zusage einhalten und die Mann­schaft nicht im Stich lassen, dass das Mitmachen immer unverbindlicher wird! Mannschafts­sport lebt aber nun mal von der Zuverlässigkeit und Einsatzfreude seiner Teammitglieder!

   dass es für Eltern nicht mehr selbstverständlich ist, zu Auswärtsspielen mitzufahren - in Absprache und nicht Alle, jedes Wochenende -, sondern es dem Verein überlassen bleibt, seine Transport­pro­ble­­me zu lö­sen!!

   wie viele Eltern die sportlichen Aktivitäten und Erlebnisse ihrer Kiddies nicht miterleben! Diese El­tern ver­pas­sen wesentliche Teile im Leben ihrer Kinder! Sie verspielen die Chance, am sportlichen Le­­ben ihrer Kin­­der teilzuhaben, Freud und Leid mit zutragen, gemeinsam zu jubeln oder zu trauern. Sie verpassen die Mög­­lichkeit, sie anzuspornen, ihre Einsatzfreude zu steigern, sie für ihre Leistung zu loben oder aufzu­mun­­­­tern, wenn‘s nicht läuft. Das aber ist so wichtig - für Ihr Kind und für Sie!

"Kinder stark machen" - das geht nicht gegen oder ohne die Eltern, sondern nur mit ihnen!

Un­sere Jugendabteilung mag noch so gut sein - sie ist und bleibt auf die Mithilfe der Eltern angewiesen - egal wie alt die Kinder sind oder wie selbständig! Und daran wollen wir auch gar nichts ändern, denn erst im en­gen Kontakt mit den Erziehungsberechtigten können auch die Vereinsmitarbeiter ihrer Aufgabe voll gerecht werden, können Eigenheiten der Kinder erfahren, Hintergründe berücksichtigen und gemeinsam mit den El­tern Kinder zu einem Leben anleiten, das sie so stark machen soll.

Darum: Kommen Sie und machen Sie nach Ihren Möglichkeiten mit! Es gibt so viel zu tun - und wir kön­nten gemeinsam vieles noch besser machen!!!


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